Kulturpolitik

Berliner Ballettdirektor Malakhov kritisiert Kulturstaatssekretär

Der scheidende Berliner Ballettdirektor Vladimir Malakhov hat seine Motivation für die Beendigung seines Engagements erklärt.

In einem Interview mit der Berliner Morgenpost gibt er dem Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz eine Teilschuld. Dieser habe im Umgang mit ihm eine klare Linie vermissen lassen: „Plötzlich kam Herr Schmitz und sagte, er will mich nur noch, wenn ich nicht mehr tanze. Und irgendwann kam er und sagte, er will mich gar nicht mehr.“ Dennoch habe Schmitz keine Nichtverlängerung ausgesprochen. „Gleichzeitig wird öffentlich, dass er mit Martin Schläpfer verhandelt. Was scheitert. Und es wird weiter herumlaviert, hingehalten. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man selbst über seine Zukunft bestimmen will. Und dann zieht man eben einen Schlussstrich.“ Gleichzeitig übte der Ballettstar Selbstkritik: „Ja, ich habe zu lange an den Prinzenrollen festgehalten, mir fiel einfach der Abschied davon so schwer.“ Zu seinen Plänen sagte er, er könne sich vorstellen, als Ballettchef weiterzuarbeiten. Es gebe bereits Verhandlungen.