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Vatikan: Papst Benedikt XVI. twittert erstmals auf Latein ++ Gesundheit: SPD fordert Berufsverbot für korrupte Ärzte ++ Bundestagswahl: CDU-Basis nominiert Merkel als Direktkandidatin

Papst Benedikt XVI. twittert erstmals auf Latein

Erstmals hat Papst Benedikt XVI. am Wochenende auch auf Latein getwittert: „Unitati christifidelium integre studentes quid iubet Dominus? Orare semper, iustitiam factitare, amare probitatem, humiles Secum ambulare“, hieß es in der am Sonntag veröffentlichten Botschaft im Internetkurznachrichtendienst. Zu Deutsch fragt das Oberhaupt der katholischen Kirche, was Gott von den Gläubigen für die Einheit der Christen verlange. „Treu beten, recht handeln, anderen in Güte begegnen und deinen Weg mit Gott gehen“, lautet die Antwort. Benedikt XVI. hatte Mitte Dezember mit dem Twittern begonnen, die Amtssprache des Vatikans – Latein – ist seine achte Sprache auf dem Portal.

SPD fordert Berufsverbot für korrupte Ärzte

Koalition und Opposition dringen auf ein härteres Vorgehen gegen korrupte Ärzte. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier forderte im „Spiegel“ angesichts der Organspendeskandale Berufsverbote: „Ärzte, die aus persönlichem Gewinnstreben gegen Regeln verstoßen haben, dürfen nicht mehr als Ärzte tätig sein.“ Unionsgesundheitsexperte Jens Spahn verlangte von den Ärzteorganisationen, alle zwei Jahre einen Korruptionsbericht vorzulegen.

CDU-Basis nominiert Merkel als Direktkandidatin

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will bei der Bundestagswahl im Herbst ihr Direktmandat in Mecklenburg-Vorpommern verteidigen. Die vorpommersche CDU-Basis nominierte die Kanzlerin einstimmig als Direktkandidatin des Wahlkreises 15, der die Region Stralsund, Greifswald und Rügen umfasst. Merkel erhielt alle 174 abgegebenen Stimmen.