Meldungen

News

USA: Obama will Waffengesetze umfassend verschärfen ++ Organspende: 71 Prozent glauben an Reichen-Bevorzugung ++ Katholische Kirche: Papst verleiht Privatsekretär Gänswein Bischofswürde ++ Waffenstillstand: Beziehung zwischen Pakistan und Indien spitzt sich zu

Obama will Waffengesetze umfassend verschärfen

US-Präsident Barack Obama plant nach dem Schulmassaker von Newtown angeblich eine umfassende Verschärfung der Waffengesetze – weitaus breiter angelegt als zunächst erwartet. Wie die „Washington Post“ unter Berufung auf gleich mehrere Insider berichtet, will der Präsident nicht nur ein Verkaufsverbot von Sturmgewehren durchsetzen. Die Arbeitsgruppe, die Obama nach dem Blutbad mit insgesamt 27 Toten ins Leben gerufen hatte, prüfe unter anderem auch Hintergrund-Checks bei allen Waffenkäufern.

71 Prozent glauben an Reichen-Bevorzugung

Angesichts des Manipulationsskandals an der Uniklinik Leipzig ist das Vertrauen der Deutschen in die Organspende-Praxis erschüttert. Wie eine Emnid-Umfrage für „Bild am Sonntag“ ergab, sind 71 Prozent der Bundesbürger überzeugt, dass Wohlhabende und Prominente bei der Organvergabe bevorzugt werden. Zugleich sind weniger Menschen bereit, sich nach ihrem Tod Organe entnehmen zu lassen. 37Prozent lehnen das ab, 59 Prozent würden spenden. Im August waren noch 61 Prozent der Deutschen zur Organspende bereit, nur 34Prozent sagten Nein.

Papst verleiht Privatsekretär Gänswein Bischofswürde

Papst Benedikt XVI. hat seinen langjährigen Privatsekretär Georg Gänswein zum Bischof geweiht. Gänswein nahm die Ehrung während einer feierlichen Zeremonie im Petersdom an. Der aus Deutschland stammende Gänswein gilt seit Jahren als engster Vertrauter Benedikts. Im vergangenen Jahr trat der frischgebackene Bischof auch im sogenannten Vatileaks-Prozess als Zeuge auf. Der Skandal um die Weitergabe vertraulicher Dokumente warf ein Schlaglicht auf Machtkämpfe, Intrigen und Skandale innerhalb der höchsten Führungszirkel des Vatikans.

Beziehung zwischen Pakistan und Indien spitzt sich zu

Die verfeindeten Atommächte Indien und Pakistan haben sich gegenseitig schwere Verletzungen des Waffenstillstands an der Demarkationslinie in Kaschmir vorgeworfen. Ein pakistanischer Armeesprecher sagte, indische Truppen seien über die Kontrolllinie vorgedrungen und hätten einen Posten angegriffen. „Zwei unserer Soldaten wurden bei dem Angriff schwer verletzt“, sagte er. Einer sei danach gestorben. Ein indischer Armeesprecher warf Pakistan vor, unprovoziert das Feuer auf indische Stellungen eröffnet zu haben.