Parteien

Lauer kritisiert Mittelmäßigkeit der Piraten im Bund

Der Fraktionschef der Berliner Piraten, Christopher Lauer, hat das Abschneiden seiner Partei im Bund kritisiert.

„Wir neutralisieren uns auf Bundesebene mit unserer eigenen Mittelmäßigkeit“, sagte Lauer der Berliner Morgenpost. Der Bundesvorstand der Piraten schaffe es nicht, die Positionen der Partei in aktuellen Debatten einzubringen. „Wir diskutieren im Bund gerade so viele Themen, zu denen die Piraten eigentlich sprechfähig sind – aber wir sind momentan nicht in der Lage, etwas daraus zu machen“, so Lauer. Die Piraten erreichen im Bund derzeit nur noch Umfragewerte von um die vier Prozent. In Berlin liegt die Zustimmung der Wähler für die Piraten noch oberhalb der Fünf-Prozent-Hürde. „Ich glaube, das hat schon etwas mit der Arbeit unserer Fraktion zu tun“, sagte Lauer. In Hinblick auf die Bundestagswahl müsse die Partei wieder wie bei der erfolgreichen Berlin-Wahl 2011 einen selbstbewussten und provokanten Wahlkampf machen, sagte Lauer.