Kriminalität

„Bombe“ aus Mehl: Bankräuber hatte offenbar Geldsorgen

Nachdem ein Geiselnehmer in einer Bankfiliale in Zehlendorf ganz Berlin eine Nacht lang in Atem gehalten hat, sind am Sonnabend Einzelheiten der Tat bekannt geworden.

Bei dem Festgenommenen handele es sich um einen 29-Jährigen aus Wolfsburg, teilten die Ermittler mit. „Es zeichnet sich ab, dass der Mann möglicherweise Schulden hatte“, hieß es auf einer Pressekonferenz. Er habe die Tat geplant. Der Polizei war es am frühen Morgen nach fast zehn Stunden gelungen, den Täter in langen Verhandlungen zur Aufgabe zu überreden. Zunächst ließ der Mann seine 40 Jahre alte Geisel frei, dann stellte er sich den Beamten. Geisel und Täter blieben unverletzt.