Sicherheit

Bonner Bombe: Behörden identifizieren Tatverdächtigen

Nach dem versuchten Bombenanschlag am Bonner Hauptbahnhof ermittelt die Bundesanwaltschaft einem Medienbericht zufolge gegen mindestens drei verdächtige Salafisten.

Der „Spiegel“ berichtet weiter, als Indiz für Täter aus dem radikal-islamischen Spektrum gelte bei den Ermittlern die Ankündigung eines derzeit in Somalia aktiven Deutschen, es müsse in Europa mal wieder etwas geschehen. Laut „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ ist der dunkelhäutige Mann, der die Tasche mit der Bombe abgestellt haben soll, als Mitglied der Bonner Islamistenszene identifiziert. Er habe Verbindungen zum Extremistennetzwerk al-Qaida, hieß es unter Berufung auf die Bundesanwaltschaft. Als Konsequenz aus dem Anschlagsversuch verlangt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) eine bessere Videoüberwachung. Nach dem Bonner Bombenfund und der tödlichen Prügelattacke auf den Jugendlichen Jonny K. am Alexanderplatz müsse die Überwachung auf öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen effizienter werden, sagte der Innenminister dem „Spiegel“.