Frühkritik

„Die Liebe zu den drei Orangen“ ist ein Tollhaus der Heiterkeit

Spaß muss sein! Er stört auch zu Weihnachten nicht.

Sergej Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“, zu sehen und zu bewundern in der Deutschen Oper, ist buchstäblich ein Stück aus dem Tollhaus musikalischer Heiterkeit. Es schlägt aufrüttelnd um sich. Es feiert die eigenen, nicht zu knappen Pointen. Immer feste druff! Das Ensemble wird seinen vertrackten Aufgaben glänzend gerecht. Die Regie spart nicht mit Überraschungen. Steven Sloane dirigiert, dass man meint, er wolle das Orchester in die Luft sprengen und die Deutsche Oper gleich mit. Doch die hält stand – selbst unter dem rasenden Beifall des Publikums. Zum Jahresschluss: Ein Sensationserfolg.

Die ausführliche Kritik finden Sie am Dienstag in der Berliner Morgenpost.