Haushalt

Streit ums Geld: EU-Gipfel scheitert in Brüssel

Die Verhandlungen über den nächsten Sieben-Jahres-Haushalt der EU sind gescheitert.

Die EU-Staats- und -Regierungschefs konnten ihren Streit über den EU-Haushalt für 2014 bis 2020 nicht beilegen. Vor allem die harte Linie der Briten blockierte einen Durchbruch. Der erste Entwurf sah Ausgaben von 1,09 Billionen Euro vor, der EU-Ratspräsident hatte zuletzt 1,01 Billionen Euro vorgeschlagen. Vor allem den Briten war das zu viel, auch Deutschland, die Niederlande und Schweden wollten den Etatansatz verringern. Zudem stritten sich die 27 Mitgliedsstaaten über Rabatte bei den Zahlungen der einzelnen Länder an die EU sowie die Verwendung des Haushaltsgeldes. Vermutlich Anfang des kommenden Jahres soll das Thema erneut diskutiert werden. Der laufende Haushalt umfasst 975,8 Milliarden Euro.