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Zuwanderung: 78 Prozent mehr Griechen kommen nach Deutschland ++ Studie: Eltern in Europa immer öfter unverheiratet ++ Petraeus-Skandal: CIA leitet Untersuchung gegen Ex-Chef ein

78 Prozent mehr Griechen kommen nach Deutschland

Die Wirtschaftskrise in Südeuropa hat die Zuwanderung aus den dortigen Ländern nach Deutschland deutlich in die Höhe getrieben. Im ersten Halbjahr kamen 78 Prozent oder 6900 Menschen mehr aus Griechenland nach Deutschland als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Zuwanderer aus Spanien erhöhte sich um 53 Prozent oder 3900 Menschen, die aus Portugal um ebenfalls 53 Prozent oder 2000 Menschen.

Eltern in Europa immer öfter unverheiratet

Immer mehr Paare in Europa werden ohne Trauschein Eltern. Das geht aus einer am Donnerstag in Rostock veröffentlichten Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung hervor. Demnach liegt Deutschland bei der Entwicklung im Mittelfeld: 1960 waren in der Bundesrepublik nur 7,6 Prozent der Geburten unehelich; 2010 war jedes dritte Paar bei der Geburt ihres Kindes nicht verheiratet.

CIA leitet Untersuchung gegen Ex-Chef ein

Der US-Geheimdienst CIA hat eine interne Untersuchung des Skandals um seinen zurückgetretenen Chef David Petraeus eingeleitet. Die Untersuchung schließe sich Ermittlungen der Bundespolizei FBI und des Verteidigungsministeriums an, sagte CIA-Sprecher Preston Golson am Donnerstag. Die Überprüfung der Petraeus-Affäre gehe dabei nicht in eine bestimmte Richtung, es handele sich um allgemeine Nachforschungen.