Fluggesellschaften

Mehdorn greift Flughafengesellschaft in Berlin an

Der Vorstandsvorsitzende von Air Berlin, Hartmut Mehdorn, hat die Berliner Flughafengesellschaft heftig kritisiert.

Air Berlin habe in „neun oder zehn großen Gesprächen“ versucht, beim Schadenersatz für die Kosten der verschobenen Eröffnung zu einer sachlichen Einigung zu kommen, sagte der Manager am Donnerstag auf die Frage, ob eine Schadenersatzklage gegen die Betreiber wirklich nötig sei. „Auf der anderen Seite war nur Schulterzucken“, sagte Mehdorn. Er habe „keinen Willen, sich irgendwie zu bewegen“, wahrnehmen können und „keinen Anflug von Schuldbewusstsein“, so der Chef von Air Berlin. Letztlich habe er vor gut einer Woche die Klage im Interesse des Unternehmens einreichen müssen. Bisher sei ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden, erklärte die Fluggesellschaft Air Berlin.