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Neonazi-Prozess: Beate Zschäpe kommt in München vor Gericht ++ Belgien: Kommunalwahlen als Test für die Separatisten

Beate Zschäpe kommt in München vor Gericht

Der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe wird wohl in München der Prozess gemacht. Die Verhandlung gegen Zschäpe solle spätestens Anfang Februar vor dem Oberlandesgericht in der bayerischen Hauptstadt beginnen, berichtete das Nachrichtenportal „Bild.de“ am Wochenende. In Bayern seien fünf der zehn Morde, die der Zwickauer Terrorzelle angerechnet werden, verübt worden, hieß es zur Begründung. Auch in Sicherheitskreisen hieß es, München stehe als Ort für den Prozess fest.

Kommunalwahlen als Test für die Separatisten

Die Belgier haben am Sonntag ihre Stadträte neu gewählt. Die Kommunalwahlen galten als Nagelprobe für die bunt gemischte Koalition der Brüsseler Zentralregierung unter dem sozialistischen Regierungschef Elio Di Rupo. Im mit Spannung erwarteten Duell um den Bürgermeistersitz in Antwerpen zeichnete sich am späten Nachmittag ein Sieg der nationalistischen Partei N-VA ab. Die N-VA betreibt die Abspaltung des reichen, niederländisch sprechenden Flandern vom wirtschaftlich schwächeren französischsprachigen Süden des Landes.