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Fukushima: Japanischer Betreiber verharmloste Tsunami-Gefahr ++ Kundgebung: Zehntausende demonstrieren in Spanien für die Einheit ++ Internet: Hacker-Gruppe Anonymous distanziert sich von Wikileaks

Japanischer Betreiber verharmloste Tsunami-Gefahr

Der Betreiber der Atomanlage von Fukushima hat nach eigenen Angaben die Gefahren durch einen Tsunami bewusst verharmlost. Die Betreiberfirma Tokyo Electric Power Company (Tepco) erklärte am Freitag, aus Angst vor einer Schließung der Anlage seien die bestehenden Risiken nicht benannt worden. Das Erdbeben und der nachfolgende Tsunami vom 11. März 2011 hatten das Atomkraftwerk in Fukushima zerstört und den schwersten Atomunfall seit der Tschernobyl-Katastrophe ausgelöst.

Zehntausende demonstrieren in Spanien für die Einheit

Zehntausende Menschen sind am spanischen Nationalfeiertag in Barcelona auf die Straße gegangen, um gegenüber dem wachsenden Separatismus in Katalonien die Einheit Spaniens zu verteidigen. Auch Spanier aus anderen Landesteilen nahmen am Freitag an der Kundgebung unter dem Motto „Wir alle sind Katalonien“ teil. Die Behörden schätzten die Zahl der Teilnehmer auf 65.000. Ein separatistischer Katalane, der einen der Demonstranten angreifen wollte, wurde festgenommen. Die Demonstration verlief sonst ohne Zwischenfälle.

Hacker-Gruppe Anonymous distanziert sich von Wikileaks

Die Hacker-Gruppe Anonymous hat sich von Julian Assange und seiner Enthüllungsplattform Wikileaks losgesagt. In einem im Web veröffentlichten offenen Brief warfen die einstigen Wikileaks-Unterstützer Assange vor, nicht mehr die ursprüngliche Idee zu verfolgen, nämlich geheime Regierungs- und Unternehmensinformationen zu veröffentlichen. Alles drehe sich nur noch um seine Person. Auf dem Anonymous-Account bei Twitter hieß es: „Das Ende einer Ära. Wir haben @wikileaks entfolgt und ziehen unsere Unterstützung zurück.“