Bewaffneter Konflikt

Türkei beschießt Syrien – Antwort auf „abscheulichen“ Angriff

Die Kämpfe in Syrien haben sich zu einem bewaffneten Konflikt des Landes mit dem Nato-Mitglied Türkei ausgeweitet.

Die Türkei beschoss nach eigenen Angaben am Mittwochabend Ziele in Syrien und übte damit Vergeltung für den Granatenangriff aus Syrien, bei dem zuvor im Grenzgebiet fünf Türken getötet worden waren. „Die Türkei wird solche Provokationen des syrischen Regimes gegen die nationale Sicherheit niemals unbeantwortet lassen“, hieß es in einer Erklärung aus dem Büro des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan. Die Türkei und Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen seien sich einig, dass der Vorfall eine Krisensitzung der Nato-Mitglieder erforderlich mache. Grundlage dafür sei der Artikel 4 der Nato, wonach es Beratungen gebe, wenn ein Nato-Mitglied seine territoriale Integrität bedroht sehe. Aus Erdogans Büro hieß es, die türkischen Kräfte hätten umgehend auf den abscheulichen Angriff geantwortet.