Unternehmen

Möbel-Höffner-Chef Krieger plädiert für Reichenabgabe

Der Berliner Unternehmer Kurt Krieger, Eigentümer von Möbel Höffner, hat sich für eine Vermögensabgabe für Reiche ausgesprochen.

„Wenn für die Sanierung der Haushalte eine weitere Abgabe erforderlich ist – warum nicht?“, sagte Krieger der Berliner Morgenpost. „Wir haben eine Situation, in der man Schulter an Schulter stehen muss. Und da müssen die, die mehr haben, auch mehr in den Topf geben.“ Er könne sich eine einmalige Vermögensabgabe für Reiche vorstellen, die, ähnlich wie der Lastenausgleich nach dem Krieg, über mehrere Jahre verteilt werden könnte. Krieger, der 1967 den ersten Möbel Höffner in Wedding eröffnete, sagte ferner, dass er gern noch 20 Jahre als Unternehmer arbeiten wolle. Derzeit ist er 64. Die Führung seiner Möbelhäuser hat bereits Tochter Sonja Krieger inne. „Für mich ist es ein Glücksfall, dass es mit der Nachfolge so gut geklappt hat. Meine Tochter und ich sind ein Dreamteam“, sagte Krieger.