Stadtplanung

Gericht stoppt den Abriss zweier Häuser für die A100

Die Gegner des Weiterbaus der Berliner A100 von Neukölln nach Treptow haben vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einen Teilerfolg errungen.

Der Abriss zweier Häuser in der Beermannstraße in Treptow ist nach einem Vergleichsvorschlag des Gerichts vom Tisch. Zudem wird die Planung in einigen weiteren Punkten nachgebessert. Nach der Verhandlung gilt es aber als unwahrscheinlich, dass das komplette Vorhaben gestoppt wird. Die Bundesverwaltungsrichter wollen ihr Urteil im Oktober verkünden. Der 9. Senat hatte beim vorgesehenen Abriss der Häuser Beermannstraße 16 und 18 Abwägungsfehler der Planer bemängelt. Die Bauverwaltung lenkte ein: Jetzt soll die Anschlussstelle Treptower Park so gebaut werden, dass die Häuser stehen bleiben können.