Personalien

Bayer will sich von 300 Berliner Forschern trennen

Der Pharmakonzern Bayer will an seinem Berliner Standort 300 Arbeitsplätze in der Forschung abbauen.

Allen Mitarbeitern sollen nach Auskunft des Unternehmens Alternativen an den Standorten Wuppertal und Leverkusen angeboten werden. Der Betriebsrat fürchtet eine weitere Entwertung des ehemaligen Schering-Werks im Wedding. „Die Frage, wie es mit dem Standort Berlin weitergehen soll, hat das Management nicht beantwortet“, so Bayer-Betriebsratschef Yüksel Karaaslan. Bayer-Healthcare-Vorstand Andreas Fibig sagte im Interview mit der Morgenpost, Berlin bleibe für das Unternehmen der wichtigste Pharmastandort. „Wir bauen nicht nur ab, sondern es kommt auch Neues hinzu“, sagte Fibig. Im Berliner Bayer-Werk arbeiten nach Unternehmensangaben aktuell rund 4500 Menschen.