Stadtplanung

Berliner Senat will Tempelhofer Feld behutsam entwickeln

Der Berliner Senat fährt die Planungen für die Weiterentwicklung des Tempelhofer Feldes deutlich zurück.

Auf Vorschlag von Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) soll die Investitionsplanung für das ehemalige Flughafenareal in den Jahren 2014 bis 2016 von 15 auf fünf Millionen Euro im Jahr reduziert werden. Bisher war geplant, mit dem Geld die Pläne eines britischen Architekturbüros zu verwirklichen, das im vergangenen Jahr den Wettbewerb für die Landschaftsgestaltung gewonnen hatte. Die Planungen sahen unter anderem den Bau eines etwa 60 Meter hohen künstlichen Felsens vor. Nun will der Senat erst einmal kleinere Maßnahmen umsetzen, etwa Bäume pflanzen und Bänke aufstellen, sagte Müller am Dienstag. „Wir passen die Planungen jetzt den Bedürfnissen der Besucher an.“