Sicherheit

Aufführung von Mohammed-Film soll verhindert werden

Die Bundesregierung will unbedingt verhindern, dass Rechtspopulisten mit dem islamfeindlichen Film über den Propheten Mohammed in Deutschland Krawalle provozieren.

„Dagegen muss man mit allen rechtlich zulässigen Mitteln vorgehen“, sagte Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) dem „Spiegel“. Die rechtspopulistische Splitterpartei Pro Deutschland hatte auf ihrer Internetseite angekündigt, das Video in Berlin in voller Länge aufzuführen. „Solche Gruppen und Organisationen wollen die Islamisten auch in Deutschland provozieren“, sagte Friedrich. Das Innenministerium verhängte aus Sorge vor Ausschreitungen ein Einreiseverbot für den US-Prediger Terry Jones. Das Verbot sei auf Grundlage des deutschen Aufenthaltsgesetzes und des Schengen-Abkommens ergangen, schreibt die „Saarbrücker Zeitung“.