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Extremismus: Salafist darf nicht mehr an Schule in NRW unterrichten ++ Familien: FDP sieht Betreuungsgeld vor dem Aus ++ Wirtschaft: Deutsche Exporte legten im Juli deutlich zu

Salafist darf nicht mehr an Schule in NRW unterrichten

Ein bekennender Salafist hat ein halbes Jahr lang an einem Berufskolleg in NRW unterrichtet und jetzt die fristlose Kündigung erhalten. Dem Lehrer für Elektrotechnik werden Kontakte zum Terrornetzwerk al-Qaida nachgesagt, wie die "Rheinische Post" berichtet. Die zuständige Düsseldorfer Bezirksregierung habe dem 35-Jährigen, der seit Jahresbeginn in Duisburg unterrichtet habe, in den Sommerferien gekündigt.

FDP sieht Betreuungsgeld vor dem Aus

Die FDP sieht das umstrittene Betreuungsgeld vor dem Aus. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hält der FDP-Bundestagsabgeordnete Patrick Meinhardt der CSU vor, "sinnvolle Verhandlungen" zu blockieren. Ohne Änderungen am Entwurf "sehe ich aber keine Mehrheit im Bundestag", sagte der Vorsitzende des zuständigen Arbeitskreises der Liberalen. In der FDP-Fraktion gebe es wie unter den CDU-Kollegen viele, die dem aktuellen Entwurf nicht zustimmen wollten.

Deutsche Exporte legten im Juli deutlich zu

Trotz Euro-Krise haben die deutschen Unternehmen im Juli ihre Exporte deutlich gesteigert. Der Wert der ausgeführten Waren erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9,2 Prozent auf 93,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Einfuhren nach Deutschland legten um 1,9 Prozent auf 76,7 Milliarden Euro zu. Der Außenhandelsüberschuss betrug damit 16,9 Milliarden Euro.