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EU: Plenarsaal wegen Rissen in Deckenbalken gesperrt ++ USA: Frühere Romney-Firma im Visier der Ermittler ++ Ukraine: Timoschenko bittet vor Wahlen um Hilfe

Plenarsaal wegen Rissen in Deckenbalken gesperrt

Der Plenarsaal des EU-Parlaments in Brüssel ist wegen Rissen in drei von 21 Deckenbalken gesperrt worden. Die feinen Risse seien bei Routineuntersuchungen während der Sommerpause entdeckt worden, sagte eine Parlamentssprecherin. Derzeit werde geprüft, ob davon eine Gefahr ausgehe und ob Reparaturarbeiten notwendig würden. Der Saal sei eher aus "Übervorsicht" vorübergehend dichtgemacht worden. Das Dach des Plenarsaals in Straßburg, wo das Parlament im Wechsel mit Brüssel tagt, war 2008 in Teilen eingestürzt, als die Abgeordneten im Urlaub waren.

Frühere Romney-Firma im Visier der Ermittler

Der von US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney mitbegründete Finanzinvestor Bain Capital ist laut Medien ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Den Berichten zufolge sollen Manager der Unternehmen ihnen zustehende Honorare über Jahre hinweg nicht mit dem Einkommensteuersatz von 35 Prozent versteuert haben. Stattdessen hätten sie - zumindest auf dem Papier - auf Teile ihres Honorars verzichtet und das Geld in die eigenen Fonds investiert. Deren Gewinne werden aber lediglich mit 15 Prozent Steuern belastet, heißt es in den Medienberichten.

Timoschenko bittet vor Wahlen um Hilfe

Die inhaftierte frühere ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko hat die Europäische Union im Vorfeld der Parlamentswahlen um Hilfe gebeten. "Wir dürfen nicht erst nach den Wahlen handeln, sondern jetzt", sagte sie der polnischen "Newsweek". Es gehe darum, Präsident Viktor Janukowitsch zu schwächen. "Ohne die Hilfe der europäischen Gemeinschaft haben wir sehr wenige Chancen, das zu schaffen." Die Wahlen bezeichnete die Oppositionspolitikerin bereits jetzt als "gefälscht". Timoschenko sitzt derzeit wegen Amtsmissbrauchs während ihrer Zeit als Ministerpräsidentin eine mehrjährige Gefängnisstrafe ab.