Milizen

USA stoppen die Ausbildung afghanischer Rekruten

Nach einer Reihe von Angriffen von afghanischen Sicherheitskräften auf Soldaten der internationalen Koalitionstruppen haben die USA die Ausbildung regierungstreuer Milizen vorerst eingestellt.

- Betroffen von dem Trainingsstopp seien rund 1000 Rekruten, sagte der Sprecher der US-Spezialkräfte in Afghanistan, Oberstleutnant Todd Harrell. Bei 34 Angriffen von afghanischen Aufständischen in Uniform wurden dieses Jahr 45 ausländische Soldaten getötet. Allein im August kamen zwölf Soldaten bei solchen Angriffen ums Leben. Nun soll der Auswahlprozess für die Rekruten der sogenannten Lokalen Afghanischen Polizei überprüft werden. Die paramilitärische Truppe soll Dörfer auf dem Land gegen Aufständische verteidigen. "Das Training der Rekruten ist unterbrochen worden, und wir kontrollieren unseren Überprüfungsprozess" sagte Harrell.