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Blindgänger: Bombensprengung setzt in München Häuser in Brand ++ Steuer-CDs: Schweizer Staatsanwaltschaft will NRW-Minister anzeigen ++ Norwegen: Ministerpräsident kündigt nach Attentaten Reformen an

Bombensprengung setzt in München Häuser in Brand

Nach der kontrollierten Sprengung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Münchner Stadtteil Schwabing haben mehrere Dachstühle Feuer gefangen. Stroh, das in der Umgebung aufgebaut wurde, um den Druck bei der Detonation zu verringern, war in Flammen aufgegangen und durch die Gegend geschleudert worden. Laut Feuerwehr waren die Brände schnell unter Kontrolle.

Schweizer Staatsanwaltschaft will NRW-Minister anzeigen

Die Schweizer Bundesanwaltschaft prüft derzeit eine Strafanzeige gegen Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Die Anzeige gegen den SPD-Politiker wurde von dem Genfer Rechtsanwalt Pierre Schifferli wegen des Ankaufs von CDs mit Bankdaten mutmaßlicher deutscher Steuerhinterzieher durch Nordrhein-Westfalen eingereicht. Schifferli sagte, Walter-Borjans habe mit dem Erwerb gestohlener Datensätze nachweislich Schweizer Recht gebrochen.

Ministerpräsident kündigt nach Attentaten Reformen an

Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg hat sich für Behördenpannen bei den Anschlägen des Massenmörders Anders Behring Breivik entschuldigt und Reformen im Sicherheitsapparat angekündigt. "Wir können Fehler der Vergangenheit niemals korrigieren, aber wir können aus der Vergangenheit lernen", sagte Stoltenberg am Dienstag in einer Sondersitzung des Parlaments.