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Weißrussland: Präsident Lukaschenko entlässt Außenminister ++ Israel: Jugendliche nach versuchtem Lynchmord festgenommen ++ Zwangsarbeit: DDR-Gefängnisse: Ikea will offenbar keine Aufarbeitung

Präsident Lukaschenko entlässt Außenminister

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Außenminister Sergej Martinow ohne Angabe von Gründen entlassen. Martinow sei auf "einen anderen Posten" versetzt worden. Möglicherweise steht die Personalie im Zusammenhang mit der "Teddybären-Affäre". Ein schwedisches Flugzeug hatte im Juli die Grenze zu Weißrussland überflogen und dort Hunderte Teddybären abgeworfen.

Jugendliche nach versuchtem Lynchmord festgenommen

Die israelische Polizei hat nach einem versuchten Lynchmord an einem Palästinenser fünf jüdische Jugendliche festgenommen. Unter den 13 bis 19 Jahre alten Verdächtigen sei auch ein Mädchen, sagte ein Polizeisprecher. Die Verdächtigen sollen zu einer Gruppe von Jugendlichen gehören, die am Donnerstag in Jerusalem vier palästinensische Jungen angegriffen haben sollen. Dabei hätten sie einen 17-Jährigen halb tot geschlagen.

DDR-Gefängnisse: Ikea will offenbar keine Aufarbeitung

Der Ikea-Konzern will seine Rolle im System der Zwangsarbeit in DDR-Gefängnissen nicht weiter aufarbeiten. Dies geht aus einem Antwortschreiben an den Dachverband der SED-Opfer hervor, wie die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) mitteilte. Die UOKG hatte angeregt, mit dem schwedischen Möbelhersteller ein Forschungsprojekt über die Haftzwangsarbeit ins Leben zu rufen. Im Schreiben begründet Ikea seine Absage damit, Prioritäten setzen zu müssen.