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Inselstreit: Japanisch-chinesischer Konflikt eskaliert ++ Russland: Madonna wegen Solidarität mit Homosexuellen verklagt

Japanisch-chinesischer Konflikt eskaliert

Der Streit zwischen China und Japan um eine unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer spitzt sich zu. Etwa 20 japanische Aktivisten und Politiker gingen am Sonntag auf einer der umstrittenen Senkaku-Inseln an Land und entfalteten japanische Flaggen. In China, wo die Inselgruppe Diaoyu heißt, gingen darauf Tausende Menschen aus Protest gegen Japan auf die Straße. Die Regierung in Peking rief Tokio auf, "die illegalen Aktionen" zu stoppen. Die Aktivisten hätten Chinas territoriale Souveränität verletzt.

Madonna wegen Solidarität mit Homosexuellen verklagt

Neun russische Aktivisten haben Popstar Madonna wegen deren Eintreten für die Rechte von Homosexuellen während eines Konzerts in St. Petersburg auf umgerechnet mehrere Millionen Euro verklagt. Die Aktivisten machen geltend, sie hätten sich vom Verhalten Madonnas angegriffen gefühlt. In St. Petersburg gilt seit Februar ein Gesetz, das die Förderung von Homosexualität gegenüber Minderjährigen unter Strafe stellt. Bei Madonnas Konzert am 9. August sollen Kinder ab zwölf Jahren im Publikum gewesen sein. Die Sängerin hatte dabei zu Solidarität mit Schwulen und Lesben aufgerufen.