Flucht in ecuadorianische Botschaft

Assange beschuldigt USA der "Hexenjagd" gegen Wikileaks

Erstmals seit seiner spektakulären Flucht in die ecuadorianische Botschaft in London vor zwei Monaten hat sich Wikileaks-Gründer Julian Assange in der Öffentlichkeit gezeigt.

- Der 41-jährige Wikileaks-Chef forderte die USA auf, "ihre Hexenjagd" gegen seine Organisation zu beenden. Assange zog 2010 den Zorn der US-Regierung auf sich, als seine Enthüllungsplattform Hunderttausende geheime Dokumente über den Krieg im Irak und in Afghanistan sowie vertrauliche Diplomatendepeschen veröffentlichte. Ecuador hatte Assange am Donnerstag politisches Asyl gewährt. Der Australier will sich einer Auslieferung nach Schweden entziehen, wo er zu Vorwürfen sexueller Übergriffe befragt werden soll.