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Urteil: NPD-Funktionär Udo Pastörs erhält Bewährungsstrafe ++ Wulff-Affäre: Staatsgerichtshof verhandelt über Nord-Süd-Dialog ++ Ägypten: Anti-Terror-Truppen werden zum Sinai geschickt

NPD-Funktionär Udo Pastörs erhält Bewährungsstrafe

Der NPD-Bundesvize und -Fraktionschef im Schweriner Landtag, Udo Pastörs, ist wegen Verunglimpfung und Verleumdung zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Schwerin folgte der Forderung der Staatsanwaltschaft. Nach deren Überzeugung hatte Pastörs in einer Landtagsrede den Holocaust indirekt geleugnet. Die Bundestagsverwaltung muss der NPD nach einer Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts 49.333 Euro zur Parteienfinanzierung auszahlen.

Staatsgerichtshof verhandelt über Nord-Süd-Dialog

Sechs Monate nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff verhandelt der niedersächsische Staatsgerichtshof am heutigen Freitag über ein Detail der Affäre. Die Richter müssen entscheiden, ob die Landesregierung zum umstrittenen Nord-Süd-Dialog im Parlament falsche Angaben gemacht und so gegen die Verfassung verstoßen hat. Die SPD hatte die Klage eingereicht.

Anti-Terror-Truppen werden zum Sinai geschickt

Die ägyptische Armee hat ihre Präsenz im unruhigen Norden der Halbinsel Sinai um sieben Anti-Terror-Brigaden verstärkt. Sie sollen zusammen mit den dort bereits stationierten Tausenden Soldaten Jagd auf militante Islamisten machen, berichtete die Zeitung "al-Ahram". Die Extremisten hatten am 5. August 16 ägyptische Soldaten an einem Grenzposten getötet.