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Bruttoinlandsprodukt: Deutsche Wirtschaft koppelt sich von Euro-Zone ab ++ Urteil: Hartz-IV-Empfänger erhalten kein Geld für Reise zur Ehefrau ++ Gesetz: Mainz verbietet Sex zwischen Lehrern und Schülern

Deutsche Wirtschaft koppelt sich von Euro-Zone ab

Die deutsche Wirtschaft hat sich der Abwärtsspirale in Europa entzogen. Steigende Exporte und kauffreudige Verbraucher ließen das Bruttoinlandsprodukt von April bis Juni um 0,3 Prozent wachsen. Das ist zwar weniger als zuvor (0,5 Prozent), aber etwas mehr, als Ökonomen erwartet hatten. Die Währungsunion schrumpfte um 0,2 Prozent, nachdem sie im ersten Quartal stagniert hatte.

Hartz-IV-Empfänger erhalten kein Geld für Reise zur Ehefrau

Hartz-IV-Empfänger haben keinen Anspruch darauf, Reisen zu einem im Ausland lebenden Ehepartner bezahlt zu bekommen. Das entschied das hessische Landessozialgericht. Die Ehegatten könnten zusammenziehen, hieß es zur Begründung. Konkret ging es um einen in Frankfurt am Main lebenden 58-Jährigen, der im Jobcenter Geld für Besuche bei seiner Frau in China beantragte.

Mainz verbietet Sex zwischen Lehrern und Schülern

Sexuelle Beziehungen zwischen Lehrern und minderjährigen Schülern sollen in Rheinland-Pfalz künftig generell unter Strafe stehen. Eine entsprechende Änderung des Schulgesetzes brachte die Landesregierung auf den Weg. Auslöser für die Debatte war der Fall eines Lehrers, der bundesweit für Aufsehen gesorgt hatte. Der Mann hatte vor Gericht eingeräumt, 22 Mal Sex mit einer 14-jährigen Schülerin gehabt zu haben.