Bildung

Immer weniger Schüler in Berlin schaffen einen Abschluss

Die Zehntklässler in Berlin schneiden bei den Prüfungen zum mittleren Schulabschluss (MSA) immer schlechter ab.

- Das geht aus der Antwort der Bildungsverwaltung auf eine Kleine Anfrage von Joschka Langenbrinck (SPD) hervor. So haben 2012 vor allem die Leistungen der Schüler in den Klassen der auslaufenden Realschulen, Hauptschulen und Gesamtschulen nachgelassen. In diesen Schulformen scheiterte etwa ein Viertel der Schüler am MSA. Nur 37 Prozent der teilnehmenden Hauptschüler bestanden die Prüfungen. Im Jahr 2010 waren es noch 45 Prozent. Bei den Gesamtschülern sank die Quote von 83 Prozent auf 80 Prozent. Die Realschüler verschlechterten sich von 82 Prozent auf 78 Prozent. Auf hohem Niveau sind hingegen die Ergebnisse an den Gymnasien. Hier bestehen seit Jahren 96 Prozent den MSA. Die Gymnasien sollen bei diesen Prüfungen in den zehnten Klassen künftig entlastet werden. Ein entsprechendes Konzept will Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) im September vorstellen.