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Junge Frauen mit Komplizen

Trend Bei Einbrüchen in Innenstadtbereichen hat die Berliner Polizei zuletzt häufig oft junge Frauen als Täterinnen überführt, die in organisierten Banden tätig sind. Ihre männlichen Komplizen bleiben derweil unterstützend im Hintergrund, indem sie die Beute abtransportieren. Solche Banden reisen von Bundesland zu Bundesland.

Statistik 38,3 Prozent der Einbrüche in Berlin scheitern bereits im Versuchsstadium, zumeist weil die Täter gestört werden. 2011 konnten in Berlin nur 895 Tatverdächtige identifiziert werden. Davon waren insgesamt 339 Ausländer, das entspricht einem Anteil von 44 Prozent. Häufig vertreten waren Türken, Polen, Serben und Kroaten.

Veränderung Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) steigt in Berlin die Fallzahl der Einbrüche, während Raubtaten rückläufig seien. Es gebe in diesem Bereich einen deutlichen Verdrängungseffekt. Wesentliche Gründe seien die größere Beute, das höhere Entdeckungsrisiko bei Raub und die höhere Strafandrohung.