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Spionage: Deutscher auf US-Flughafen Ramstein festgenommen ++ Reformen: Auch die Piraten wollen beim neuen Wahlrecht mitreden ++ Afghanistan: 20 Verletzte bei Anschlag auf Nato-Militärlager bei Kabul

Deutscher auf US-Flughafen Ramstein festgenommen

Ein deutscher Zivilangestellter ist wegen Spionageverdachts festgenommen worden. Der 60-jährige Manfred K. habe auf dem Luftwaffenstützpunkt der US-Streitkräfte in Ramstein gearbeitet und soll dort Geheimdaten auf seinen privaten Computer überspielt haben, wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mitteilte. Die Bundesanwaltschaft geht wegen der Art, wie der Mann sich die sensiblen Daten beschafft hat, davon aus, dass er sie an Dritte weitergeben wollte.

Auch die Piraten wollen beim neuen Wahlrecht mitreden

Auch die Piraten wollen bei den Beratungen über ein neues Wahlrecht dabei sein. "Das Wahlrecht geht alle Parteien an. Daher sollte es Gespräche auch mit den nicht im Bundestag vertretenen Parteien geben", sagte der Vizechef der Piratenpartei, Sebastian Nerz. Er reagierte damit auf das Zugeständnis der Union, auch die Linke zu beteiligen.

20 Verletzte bei Anschlag auf Nato-Militärlager bei Kabul

Bei einem Anschlag auf ein Nato-Militärlager südlich der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 20 Menschen verletzt worden, darunter drei Nato-Soldaten. Wie der Polizeichef Ghulam Sachi Rogh Lewanai mitteilte, explodierte am Dienstag vor dem Lager der internationalen Afghanistan-Truppe Isaf in der Provinz Logar ein Sprengsatz, der in einem Lastwagen verborgen war.