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Internet: Hertie kommt zurück - als Online-Kaufhaus ++ Abgaben: Rentenbeiträge könnten auf 18,9 Prozent sinken ++ Industrie: Autoabsatz in Deutschland schwächt sich deutlich ab ++ Erster Weltkrieg: Franzose bringt Granate in Plastiktüte zur Polizei

Hertie kommt zurück - als Online-Kaufhaus

Die Kaufhausmarke Hertie soll als Online-Shop zurück auf den Markt. Mit Nils und Jan Klöker haben zwei Unternehmer aus Osnabrück die Namensrechte an dem 2008 in die Insolvenz gegangenen Unternehmen gekauft. "Das kann ich bestätigen", sagte Nils Klöker der Fachzeitschrift "Textilwirtschaft". Zu Details wollte er sich aber noch nicht äußern. Der Hertie-Neustart soll zwischen Ende 2012 und Mitte 2013 erfolgen. Vorbilder für das neue Online-Kaufhaus sind Amazon und Otto. Hertie ist ursprünglich ein Berliner Kaufhaus.

Rentenbeiträge könnten auf 18,9 Prozent sinken

Die Chancen für eine stärkere Senkung des Rentenbeitrags im kommenden Jahr stehen nicht schlecht. Wegen des Beschäftigungsbooms und der sprudelnden Einnahmen könnte der Beitragssatz zum Jahreswechsel von derzeit 19,6 auf 18,9 Prozent sinken, berichtete das "Handelsblatt". Mit Blick auf die Ermäßigung im kommenden Jahr sagte ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung jedoch: "Der aktuelle Stand ist 19,0 Prozent." Mit einer Senkung auf 18,9 Prozent würde erstmals seit 1995 die Schwelle von 19 Prozent wieder unterschritten.

Autoabsatz in Deutschland schwächt sich deutlich ab

Deutschlands Autokäufer werden vorsichtiger. Der lange Zeit robuste Automarkt ging daher im vergangenen Monat auf Talfahrt: Die Neuzulassungen schrumpften um knapp fünf Prozent auf knapp 248.000 Autos, wie das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg mitteilte. Weniger Neuwagen verkauften vor allem BMW und Mercedes-Benz. Importmarken wie Kia und Hyundai sowie Renault und deren Tochter Dacia verkauften hingegen mehr. Marktführer VW kam mit Einbußen von 1,5 Prozent glimpflich davon.

Franzose bringt Granate in Plastiktüte zur Polizei

Panik hat ein Franzose auf einem Polizeikommissariat bei Paris ausgelöst, als er eine noch funktionstüchtige Granate aus dem Ersten Weltkrieg in einer Plastiktüte abgeben wollte. Der Mann habe den Sprengkörper im Wald gefunden, teilte die Polizei mit. "Da er kein Handy hatte, um die Behörden zu alarmieren, und um zu verhindern, dass Kinder damit spielen, beschloss er, die Granate in seinem Auto mitzunehmen und der Polizei zu übergeben." Das Kommissariat wurde daraufhin sofort geräumt. Minenentschärfer neutralisierten den Sprengkörper.