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Fall Timoschenko: Ukrainische Ärzte greifen Charité an ++ Twitter: Kurznachrichtendienst fällt wegen Panne aus ++ Nordkorea: Kim Jong-un soll bereits 2009 geheiratet haben ++ Online-Auktionen: Kinder sollen bei Ebay einkaufen dürfen

Ukrainische Ärzte greifen Charité an

In einem offenen Brief an den Bundestag haben sich ukrainische Ärzte über die Behandlung der inhaftierten Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko durch deutsche Mediziner beschwert. Die Spezialisten der Berliner Charité hätten "Ehre und Würde" ihrer Kollegen in der Ex-Sowjetrepublik verletzt, heißt es nach Medienangaben in dem Schreiben. Sie warfen der Charité eine "ergebnislose oder schlechte" Therapie vor und forderten, die Krankheit der Oppositionsführerin nicht politisch zu missbrauchen.

Kurznachrichtendienst fällt wegen Panne aus

Zwangspause: Der beliebte Kurznachrichtendienst Twitter ist am Donnerstagabend wegen technischer Probleme vorübergehend ausgefallen. Millionen Nutzer weltweit konnten eine halbe Stunde lang weder Botschafter verschicken noch Tweets verfolgen. Die Ursache für den Ausfall war zunächst unklar. Das Unternehmen bat auf seiner Webseite um Geduld, gab aber keine Einzelheiten zu der Panne bekannt. Die Nutzer können über den Dienst kurze Botschaften von bis zu 140 Zeichen verschicken. Bereits im Juni war der Twitter-Service vorübergehend ausgefallen.

Kim Jong-un soll bereits 2009 geheiratet haben

Die Spekulationen um die mysteriöse Ehefrau von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un reißen nicht ab. Nach Angaben des südkoreanischen Geheimdienstes ist Ri Sol-ju eine 22 oder 23 Jahre alte Sängerin, die vor sieben Jahren bereits einmal Südkorea besucht hatte. Kim habe Ri bereits 2009 geheiratet, sagte der südkoreanische Oppositionsabgeordnete Jung Cheung-rai. Der Politiker bezog sich auf Aussagen von Mitarbeitern des Geheimdienstes. Am Mittwoch hatten die Staatsmedien in Nordkorea beiläufig erwähnt, dass Ri die Frau Kims sei.

Kinder sollen bei Ebay einkaufen dürfen

Kinder sollen künftig bei Ebay mitbieten dürfen. Das sagte Devin Wenig, der das globale Kerngeschäft des Onlineauktionshauses leitet, dem "Wall Street Journal". Das Internetunternehmen will Kunden unter 18 Jahren die Einrichtung eigener Konten erlauben. Damit hätten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, auf der Webseite T-Shirts, Schmuck, Schulsachen oder sonstige Produkte zu kaufen. Die Konten der Kinder sollen allerdings nur mit dem Einverständnis der Eltern eröffnet werden.