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Hertha BSC: Raffael wechselt für acht Millionen Euro nach Kiew ++ Beruf: Beförderungen machen nicht glücklicher ++ Wikileaks: "Tyrannenjäger" Garzón wird Anwalt von Assange

Raffael wechselt für acht Millionen Euro nach Kiew

Hertha BSC kann sich auf den größten Transfer seit zehn Jahren freuen. Wie die Berliner Morgenpost erfuhr, genehmigte der Fußball-Zweiligist seinem Star Raffael (27), das Trainingslager in Österreich zu verlassen, um die Formalitäten für einen Wechsel zu Dynamo Kiew zu vollziehen. Kiew will Raffael bis Donnerstag um Mitternacht noch bei der Uefa auf die Meldeliste setzen lassen. Raffael bekommt in Kiew eine Traumgage von 20 Millionen Euro netto. Dynamo Kiew wird acht Millionen Euro nach Berlin überweisen. Der Offensivspieler schoss für Hertha 30 Tore.

Beförderungen machen nicht glücklicher

Eine Beförderung am Arbeitsplatz macht weder zufriedener noch gesünder - schadet auf die Dauer aber der psychischen Verfassung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit, für die die Forscher rund 2000 Beförderungen von Vollzeitbeschäftigten analysierten und ihre Entwicklung über zehn Jahre verfolgten. Spätestens nach drei Jahren sei die Karriere-Euphorie verflogen. Die psychische Gesundheit litt dagegen dauerhaft unter der höheren Belastung, die verbreitet zu Nervosität und Unruhezuständen führte.

"Tyrannenjäger" Garzón wird Anwalt von Assange

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat den als "Tyrannenjäger" bekannt gewordenen spanischen Juristen Baltasar Garzón zum Anwalt genommen. Garzón hatte unter anderem 1998 den chilenischen Ex-Diktator Augusto Pinochet angeklagt. Er bekam im Februar nach einem umstrittenen Prozess ein elfjähriges Berufsverbot als Richter, weil er in einem Korruptionsskandal in der Volkspartei Gespräche hatte abhören lassen. Assange sitzt seit Wochen in der Botschaft Ecuadors in London fest.