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Wirtschaft: Kaufkraft der Deutschen seit 1991 unverändert ++ Schweden: Rassistischer Heckenschütze schuldig gesprochen ++ Bildung: Studenten-Ansturm kostet sieben Milliarden zusätzlich

Kaufkraft der Deutschen seit 1991 unverändert

Die Bundesbürger können sich von ihrer Arbeit durchschnittlich das Gleiche kaufen wie vor 20 Jahren. So erfordert wie schon 1991 der Preis für ein Bier eine Arbeitszeit von drei Minuten, wie das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mitteilte. Anders ist die Entwicklung beim Benzinpreis: Für einen Liter Superbenzin muss nun sechs statt wie damals vier Minuten gearbeitet werden. Während die Löhne in dem Zeitraum um 45 Prozent stiegen, zogen die Preise um 43 Prozent an. Die Werte für 1991 beziehen sich auf Westdeutschland.

Rassistischer Heckenschütze schuldig gesprochen

Der rechtsradikale norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik sieht ihn als Gesinnungsgenossen: Jetzt hat ein schwedisches Gericht Peter Mangs wegen zweifachen Mordes, vier Mordversuchen und sieben weiterer Überfälle schuldig gesprochen. Das Strafmaß gegen den rassistischen Heckenschützen will das Gericht in Malmö nach einer rechtspsychiatrischen Untersuchung des 40-Jährigen verkünden. Breivik hatte Mangs neben der Zwickauer Terrorzelle NSU als Gesinnungsgenossen im "Kampf" gegen islamische Zuwanderung bezeichnet.

Studenten-Ansturm kostet sieben Milliarden zusätzlich

Der Studentenboom wird Bund und Länder nach Schätzung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in den nächsten Jahren bis zu sieben Milliarden Euro zusätzlich kosten. "Da haben sich die Kultusminister klar verrechnet - der Zustrom an die Hochschulen ist fast doppelt so stark gestiegen, wie sie noch 2011 dachten", sagte der neue HRK-Präsident Horst Hippler dem "Handelsblatt". "Wir hatten 420.000 Anfänger erst für das Jahr 2013 erwartet. Stattdessen waren es schon im vergangenen Jahr 520.000." Bis 2015 fehlten nun 300.000 Studienplätze.