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Nürburgring-Pleite: CDU-Landeschefin Klöckner wirft Beck Größenwahn vor ++ Piraten: Abgesperrte Privatzone für 116 Parteimitglieder ++ Bundestagswahl: Kuhn gegen Abstimmung der Basis über Spitzenkandidaten ++ Vatikan: Kammerdiener des Papstes in Hausarrest entlassen

CDU-Landeschefin Klöckner wirft Beck Größenwahn vor

Nach der beantragten Insolvenz der landeseigenen Nürburgring GmbH in Rheinland-Pfalz wächst der Druck auf Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) und sein Kabinett. CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner warf Innenminister Roger Lewentz (SPD) vor, "die Vertuschungsstrategie seiner Vorgänger" und des Ministerpräsidenten nahtlos fortzusetzen. Der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD, Alexander Schweitzer, räumte Fehler ein.

Abgesperrte Privatzone für 116 Parteimitglieder

Die niedersächsischen Piraten haben für medienscheue Parteimitglieder eine "private Zone" eingerichtet. Damit dürfen 116 Mitglieder auf dem Landesparteitag in der privaten Zone der Lindenhalle in Wolfenbüttel nicht gefilmt werden, die anderen rund 200 Mitglieder schon, sagte eine Sprecherin. Der medienfreie Raum wurde mit einem orangen Klebeband auf dem Parkett kenntlich gemacht.

Kuhn gegen Abstimmung der Basis über Spitzenkandidaten

Der Grünen-Politiker Fritz Kuhn hat seine Partei aufgefordert, rasch über die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl zu entscheiden. Hier dürfe es kein "wochenlanges Sommertheater" geben, sagte Kuhn der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Zugleich wandte er sich gegen Forderungen nach einer Urabstimmung. Diese könne "nicht wirklich klären, was jetzt zu klären ist".

Kammerdiener des Papstes in Hausarrest entlassen

Der im Enthüllungsskandal des Vatikans angeklagte Kammerdiener des Papstes ist nach fast zwei Monaten aus der Haft in den Hausarrest entlassen worden. Dies teilte der Anwalt von Paolo Gabriele am Sonnabend mit. Gabriele wird vorgeworfen, seit Jahresbeginn brisante Dokumente, in denen es unter anderem um Vorwürfe der Korruption und des Missmanagements ging, an Medien weitergegeben zu haben. Gabrieles Anwalt Carlo Fusco versicherte, sein Mandant habe alleine gehandelt.