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Hohes Grundwasser verursacht in Berlin Millionen-Schäden

Der Grundwasserspiegel ist im Laufe der vergangenen zwei Jahrzehnte in weiten Teilen Berlins um rund einen halben Meter gestiegen, in der Nähe von Wasserwerken sogar um drei Meter.

- Die Folge: Zahlreiche Gebäude stehen mit ihren Fundamenten im Wasser, die Schäden gehen in die Millionen. Grund für das Problem ist dabei ausgerechnet ein Standortvorteil. Berlin gehört zu den wenigen Metropolen, die ihren Trinkwasserbedarf nahezu vollständig aus dem eigenen Stadtgebiet decken können. Weil aber der Wasserverbrauch in den vergangenen 20 Jahren so stark zurückgegangen ist, erreicht der Grundwasserpegel mittlerweile immer neue Rekordmarken. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat deshalb zur Lösung des Problems eine Grundwasserkonferenz einberufen.