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Internet: Mehrheit der Nutzer fürchtet Kriminalität im Netz ++ Konjunktur: Wirtschaftliche Entwicklung schwächt sich weltweit ab ++ Italien: Deutlicher Rückgang von Flüchtlingen aus Nordafrika ++ Hitzewelle: Flugzeug in Washington bleibt in Asphalt stecken

Mehrheit der Nutzer fürchtet Kriminalität im Netz

Die große Mehrheit der Internetnutzer in Deutschland macht sich Sorgen über Kriminalität im Netz. 71 Prozent der deutschen Nutzer gaben in einer Umfrage für die EU an, dass in ihren Augen das Risiko durch Cyberkriminalität in den zurückliegenden zwölf Monaten gestiegen sei, wie die EU-Kommission mitteilte. 72 Prozent waren demnach besorgt, dass ihre persönlichen Daten von Internetseitenbetreibern nicht geheim gehalten werden. 57 Prozent gaben jedoch an, dass sie keines ihrer Online-Passwörter im vergangenen Jahr geändert hätten.

Wirtschaftliche Entwicklung schwächt sich weltweit ab

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwartet eine leichte Abschwächung der weltweiten wirtschaftlichen Aktivität. Der Frühindikator für die Mitgliedsstaaten im Mai sei um 0,1 Zähler auf 100,3 Punkte zurückgegangen, teilte die Organisation mit. Der Indikator für die Euro-Zone liege im Mai unverändert bei 99,6 Punkten und signalisiere eine konjunkturelle Lage leicht unter dem Durchschnitt. Für die USA, Japan und Russland lag der Wert den Angaben zufolge über dem langfristigen Trend.

Deutlicher Rückgang von Flüchtlingen aus Nordafrika

In Italien sind in der ersten Jahreshälfte 2012 etwa 3300 Migranten in Booten angekommen, über 90 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das berichtete ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen in Rom. Vor einem Jahr waren vor dem Hintergrund der arabischen Revolutionen bis Mitte Juni etwa 44.900 Menschen in Booten an der italienischen Küste gelandet. Zudem scheinen die Ausreisekontrollen inzwischen wesentlich strenger zu sein, hieß es. Die Migranten kamen aus Nordafrika und über die Türkei-Griechenland-Route.

Flugzeug in Washington bleibt in Asphalt stecken

Einem Bericht der "Washington Post" zufolge ist ein Passagierjet am Flughafen von Washington mit den Reifen im geschmolzenen Asphalt stecken geblieben. Der Flieger mit 35 Passagieren an Bord sollte eigentlich nach Charlotte (South Carolina) fliegen, klebte aber zunächst am Boden fest. Erst ein extragroßer Abschlepper konnte den Passagierjet befreien. In Illinois und Wisconsin verzog sich der Straßenbelag. Bei der Hitzewelle in den USA hat sich die Zahl der Todesopfer laut Angaben von Ärzten mittlerweile auf mindestens 46 erhöht.