Hygiene

Krankenhauskeime: Patientenbeauftragte fordert Transparenz

Die Berliner Patientenbeauftragte fordert von Krankenhäusern mehr Transparenz im Umgang mit gefährlichen Keimen.

- "Ich fürchte, die Krankenhäuser nehmen das Problem immer noch nicht ernst genug", sagte Karin Stötzner im Gespräch mit der Berliner Morgenpost. Im Sinne der Patienten müsse mehr öffentlicher Druck entstehen. Als Mittel dafür müssten Daten über Keim- und Infektionsraten der Kliniken veröffentlicht werden, sagte Stötzner. Zudem fordert die Berliner Patientenbeauftragte ein Screening, mit dem sich nachweisen ließe, dass die Kranken unbelastet eingeliefert wurden. Die neue Hygieneverordnung der Gesundheitsverwaltung, die Hygienepersonal, -pläne und die Dokumentation der Krankheitserreger vorschreibt, reiche noch nicht aus, so Stötzner.

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