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Menschenrechte: Ukraine zu Strafe von 15.000 Euro verurteilt ++ Arbeit: Wege für Pendler werden immer länger ++ EU-Gelder: Brüsseler Fahnder decken Rekordbetrug in Italien auf

Ukraine zu Strafe von 15.000 Euro verurteilt

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Ukraine wegen der Inhaftierung des Oppositionellen Juri Luzenko verurteilt. Die Richter rügten sieben Verstöße gegen die EU-Menschenrechtskonvention und verurteilten die Regierung in Kiew zur Zahlung von 15.000 Euro an Luzenko. Der Vertraute der inhaftierten Julia Timoschenko sei willkürlich festgenommen worden.

Wege für Pendler werden immer länger

Pendler nehmen einem Bericht des Bundes zufolge immer längere Wege zur Arbeit in Kauf. Die Distanz von der Haustür bis zum Büro betrug 2009 im Durchschnitt knapp 17 Kilometer, berichtete das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Zehn Jahre zuvor waren es noch 14,6 Kilometer gewesen. Auch für die Zeit nach 2009 dürfte der Trend anhalten, hieß es.

Brüsseler Fahnder decken Rekordbetrug in Italien auf

Es ist die größte Mauschelei mit EU-Geldern, die die europäische Betrugsbekämpfungsbehörde Olaf je aufdeckte: 389 Millionen Euro sind im süditalienischen Kalabrien zu Unrecht in den Straßenbau geflossen. Auf den Rekordbetrug entfällt somit mehr als die Hälfte der 691 Millionen Euro an Rückzahlungen an den EU-Haushalt, die die Behörde im vergangenen Jahr erwirkte.