Stadtentwicklung

Senat verzichtet auf Gartenschau in Tempelhof

Die Zukunft der zentralen Flächen des früheren Flugfeldes in Tempelhof ist wieder offen.

- Der Senat wird auf eine Internationale Gartenausstellung (IGA) 2017 auf dem Tempelhofer Feld verzichten. Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) hat vorgeschlagen, das Konzept zu verändern und die Gärten der Welt in Marzahn zum zentralen Bestandteil der IGA zu machen. Eine Verlegung des im Haushalt 2012/2013 auf 27,5 Millionen Euro kalkulierten Projektes wird auch deshalb notwendig, weil die IGA mit der zweimal im Jahr in Tempelhof stattfindenden Modemesse Bread & Butter kollidieren würde. Gleichzeitig wird aus den Koalitionsfraktionen Kritik an den Plänen laut, Tempelhof in den kommenden Jahren für 61 Millionen Euro zu einem Landschaftspark umzugestalten. Das Gelände werde sehr gut angenommen, es stelle sich die Frage, ob eine Umgestaltung notwendig sei, sagte Daniel Buchholz (SPD). CDU-Fraktionsvize Stefan Evers sagte, die Koalition müsse Prioritäten setzen. Die Entwicklung des Flughafens Tegel erfordere bereits erhebliche Mittel.