Blitzschlag

Neues Unwetter legt Hunderte Ampeln in Berlin lahm

Über Berlin ist in der Nacht zu Sonntag erneut ein heftiges Unwetter niedergegangen.

- Dieses Mal waren vor allem der Süden und der Osten betroffen. Starker Regen überflutete zahlreiche Keller, die Feuerwehr musste erneut rund 260-mal ausrücken und rief wie schon in der Nacht zu Sonnabend den Ausnahmezustand aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) zählte zwischen 22 Uhr und 4 Uhr 8135 Blitze in Berlin und im nahen Umland. Einer davon schlug auf dem Gelände der Berliner Verkehrsleitzentrale ein, wodurch stundenlang der Strom ausfiel. Die Zentrale konnte damit auch nicht auf die Hunderte ausgefallenen Ampeln reagieren, die der Regen lahmgelegt hatte. Die A 100 in Tempelhof musste am Morgen in Richtung Norden für mehr als vier Stunden komplett gesperrt werden. Auf mehr als 1000 Quadratmetern standen Wasser und Schlamm bis zu 20 Zentimeter hoch auf der Straße.

Deutschlandweit richteten die Gewitterstürme Millionenschäden an. In Bayern wurde eine Frau in ihrem Auto von einem Baum erschlagen. Ein Blitz verletzte auf einem Musikfestival in Sachsen 51 Menschen.