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Entschädigung: Fonds für ostdeutsche Heimopfer startet am 1. Juli ++ China: Sicherheitskräfte verhindern Flugzeugentführung ++ Bundesrat: Sportwetten sind künftig steuerpflichtig ++ Absturz: Hubschrauber stürzt in Weinberg - ein Toter

Fonds für ostdeutsche Heimopfer startet am 1. Juli

Am 1. Juli startet der Fonds für Opfer der DDR-Heimerziehung (www.fonds-heimerziehung.de). Die Entschädigung mit einem Volumen von 40 Millionen Euro könne das Leid einer Vielzahl von Heimkindern in der früheren DDR zwar nicht ungeschehen machen, sagte Familienministerin Kristina Schröder (CDU) am Freitag. "Aber wir eröffnen damit für Betroffene Unterstützungsmöglichkeiten, die ihnen helfen, heute noch andauernde Folgeschäden aus der Zeit ihrer Heimunterbringung zu mildern."

Sicherheitskräfte verhindern Flugzeugentführung

Sicherheitsbeamte haben in Chinas Unruheregion Xinjiang eine Flugzeugentführung verhindert. Mindestens zehn Insassen seien dabei verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Sechs Entführer hätten versucht, zehn Minuten nach dem Start in Hotan eine Maschine der Tianjin Airlines mit 100 Insassen in ihre Gewalt zu bringen. Die Angreifer seien überwältigt worden. Zwei Sicherheitsbeamte hätten schwere Verletzungen erlitten. Auch sieben Passagiere und der Chef-Steward seien verletzt worden, hieß es.

Sportwetten sind künftig steuerpflichtig

Anbieter von Sportwetten müssen ab 1. Juli einen einheitlichen Steuersatz von fünf Prozent auf alle Einsätze zahlen. Der Bundesrat beschloss am Freitag ein Gesetz, wonach künftig der gleiche Steuersatz für alle Buchmacher gelten soll - egal, ob sie im In- oder im Ausland sitzen. Die neue Steuer bezieht sich sowohl auf niedergelassene Buchmacher als auch auf Anbieter von Internetwetten. Bislang galt ein Steuersatz von 16,66 Prozent, der allerdings vor allem vom staatlichen Anbieter Oddset entrichtet wurde.

Hubschrauber stürzt in Weinberg - ein Toter

Ein Hubschrauber ist in Rheinland-Pfalz in eine Hochspannungsleitung geflogen und abgestürzt. Der 26 Jahre alte Pilot aus Backnang kam dabei ums Leben. Der Mann flog mit dem Hubschrauber einen Spritzeinsatz über Weinbergen, als er plötzlich in die Stromleitung geriet, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Hubschrauber stürzte kopfüber in den Weinberg und zerbrach in mehrere Teile. Der Pilot starb noch in seiner Maschine. Der Unfall führte für mehrere Stunden zu einem massiven Stromausfall in der weiteren Umgebung.