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Bundestag: Tarifabschluss im öffentlichen Dienst bestätigt ++ Gesundheitsminister: Elf Bundesländer wollen Praxisgebühr abschaffen ++ Studie: Shopping mit Smartphone liegt bundesweit im Trend ++ London: Queen enthüllt umstrittenes Denkmal für Bomberpiloten

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst bestätigt

Rund 350.000 Bundesbeamte, Bundesrichter und Bundeswehrsoldaten bekommen mehr Geld. Der Bundestag billigte am Donnerstagabend die Übernahme des Ende März vereinbarten Tarifabschlusses für den öffentlichen Dienst. Danach steigen die Löhne für die Beschäftigten des Bundes rückwirkend zum 1. März um 3,3 Prozent. Im Januar und August 2013 gibt es noch einmal ein Plus um jeweils 1,2 Prozent. Auch die rund 175.000 Pensionäre und deren Hinterbliebene profitieren.

Elf Bundesländer wollen Praxisgebühr abschaffen

Der Widerstand gegen die Praxisgebühr wächst: Auf der Gesundheitsministerkonferenz in Saarbrücken stellten sich am Donnerstag elf von 16 Bundesländern hinter einen Antrag zur Abschaffung der Gebühr, wie Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) mitteilte. Zu den Befürwortern zählten demnach die Ministerien, die von SPD, Grünen und Linken geführt werden, sowie das CDU-regierte Hessen. Das notwendige Quorum von 13 Stimmen für einen offiziellen Beschluss wurde aber nicht erreicht.

Shopping mit Smartphone liegt bundesweit im Trend

Immer mehr Menschen kaufen von unterwegs mit dem Smartphone ein. Die Zahl der mobilen Internetkäufer habe sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK am Donnerstag in Nürnberg mit. Am häufigsten landeten Produkte rund ums Reisen in den Warenkörben - wie Bahntickets und Hotelübernachtungen. 2,9 Millionen Nutzer tippten 2011 auf den Kauf-Button, im Jahr zuvor waren es noch 1,4 Millionen.

Queen enthüllt umstrittenes Denkmal für Bomberpiloten

Im Gedenken an mehr als 55.000 tote Crewmitglieder von Bombern der britischen Air Force im Zweiten Weltkrieg hat Queen Elizabeth II. am Donnerstag ein Denkmal in der Nähe des Buckingham-Palastes enthüllt. Ein alter Lancaster-Bomber warf zum Gedenken an die toten Soldaten mehrere Zehntausend Mohnblüten ab. Kritiker bemängeln jedoch, dass mit der Skulptur nicht an die zivilen Opfer des Bombenkriegs erinnert werde.