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Israel: Schändung von Yad Vashem: Polizei fasst offenbar Täter ++ Bundestag: Weniger Eingaben an Petitionsausschuss ++ Argentinien: Bischof verliert sein Amt wegen Liebesaffäre ++ Lotto: Wieder aufgetauchter Spieler heimst 3,5 Millionen Euro ein

Schändung von Yad Vashem: Polizei fasst offenbar Täter

Zwei Wochen nach der Schändung der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat die israelische Polizei drei ultraorthodoxe Juden festgenommen. Nach Angaben eines Polizeisprechers hätten die Männer im Alter zwischen 18 und 27 Jahren gestanden, die Gedenkstätte mit antisemitischen Parolen beschmiert zu haben. Die Tat löste weltweit Empörung aus. Unter anderem waren Gedenktafeln mit Parolen wie "Hitler, danke für den Holocaust" besprüht worden. Einige ultraorthodoxe Strömungen lehnen den Staat Israel strikt ab.

Weniger Eingaben an Petitionsausschuss

Der Petitionsausschuss des Bundestags hat im vergangenen Jahr 15.191 Petitionen erhalten, etwa zehn Prozent weniger als 2010. Das teilte die Ausschussvorsitzende Kersten Steinke in Berlin mit. Bei der Vorstellung des Jahresberichts sagte die Linke-Politikerin, mehr als ein Drittel der Vorgänge könne "im weiteren Sinne als positiv erledigt angesehen werden". Wie in den Vorjahren entfielen allein knapp ein Viertel der Eingaben auf das Ministerium für Arbeit und Soziales. Dabei ging es oft um Hartz IV und Rentenfragen.

Bischof verliert sein Amt wegen Liebesaffäre

Nach dem Auftauchen freizügiger Fotos vom Badeurlaub mit einer Frau hat der argentinische Bischof Fernando María Bargalló sein Amt verloren. Papst Benedikt XVI. akzeptierte ein Rücktrittsgesuch des 57-jährigen Oberhirten der Diözese Merlo-Moreno nahe der Hauptstadt Buenos Aires. Die Fotos waren vor einigen Tagen aufgetaucht und zeigen, wie der seit dem Jahr 1997 amtierende Bischof beim Baden in Mexiko eine blonde Frau im Bikini herzt. Nach anfänglichen Ausflüchten gab Bargalló eine Affäre zu.

Wieder aufgetauchter Spieler heimst 3,5 Millionen Euro ein

Die Suche nach einem verschollenen Lottogewinner in Nordrhein-Westfalen hat ein glückliches Ende genommen. Der Mann wurde durch eine groß angelegte Informationsaktion in den Lotto-Annahmestellen auf die Suche aufmerksam und entdeckte daraufhin seinen schon vergessenen Tippschein wieder, wie ein Sprecher von WestLotto mitteilte. Er erhalte nun seinen Jackpot von mehr als 3,5 Millionen Euro. Der Mann war erst vor Kurzem aus einem längeren Urlaub heimgekehrt. Die Ziehung hatte am 28. April stattgefunden. Der ihm zustehende Gewinn wäre Ende Juli verfallen.