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Insolvenz: Schlecker-Filialen schließen am Mittwoch ++ Aachen: Regionalzug mit 60 Fahrgästen in Flammen ++ Uckermark: Erhöhte Uranwerte im Trinkwasser entdeckt ++ Pflege: Scharfe Kritik an Zusatzversicherungen

Schlecker-Filialen schließen am Mittwoch

Die Tage der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker sind endgültig gezählt. Die 13.200 Mitarbeiter sind von kommendem Montag an freigestellt und erhalten später ihre Kündigungen. Das teilte die Insolvenzverwaltung mit. Die 2800 Schlecker-Filialen in Deutschland schließen bereits an diesem Mittwoch. Um 15 Uhr werden die Türen für immer geschlossen. "Danach wird nur noch aufgeräumt", sagte ein Schlecker-Sprecher am Montag. Um den letzten Resteverkauf noch einmal anzukurbeln, erhöhte das Unternehmen zu Wochenbeginn die Rabatte auf 90 Prozent. Viele Regale sind aber bereits leer.

Regionalzug mit 60 Fahrgästen in Flammen

Ein Regionalzug ist in Aachen während der Fahrt in Brand geraten. Zwei der 60 Fahrgäste erlitten leichte Rauchvergiftungen, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Das Feuer war am Montag wahrscheinlich wegen eines technischen Defekts bei der Fahrt durch den Stadtteil Eilendorf ausgebrochen. Als die Lokführerin der Regionalbahn Richtung Heerlen in den Niederlanden Rauch bemerkte, stoppte sie den Zug und öffnete die Türen. Die Passagiere konnten sich auf einen Seitenstreifen retten. Durch die Hitze schmolz die Oberleitung.

Erhöhte Uranwerte im Trinkwasser entdeckt

Uran über dem zulässigen Grenzwert ist im Trinkwasser in der Uckermark festgestellt worden. Betroffen ist das Wasserwerk Schönfeld, wie die Kreisverwaltung am Montag mitteilte. Bei routinemäßigen Kontrollen sei ein Wert von 17 Mikrogramm je Liter gemessen worden. Zulässig sind zehn Mikrogramm pro Liter. Uran könne die Nieren schädigen. Das Trinkwasser sei deshalb bis auf Weiteres nicht für die Zubereitung von Säuglingsnahrung zu verwenden. Die Betroffenen seien informiert und alle nötigen Maßnahmen auf den Weg gebracht worden.

Scharfe Kritik an Zusatzversicherungen

Die geplanten Zusatzversicherungen für den Pflegefall stoßen bei Krankenkassen, Verbraucherschützern und Gewerkschaften auf breite Kritik. Das Ziel einer nachhaltigen Absicherung der Pflegeversicherung werde verfehlt, kritisierte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung in einer Stellungnahme zu einer Anhörung im Bundestag. Der Verband der privaten Krankenversicherung forderte praktikable Rahmenbedingungen. Die vorgesehene Förderung sei sehr knapp bemessen.