Konflikt

EU verschärft erneut Sanktionen gegen Syrien

Um dem Blutvergießen in Syrien ein Ende zu setzen und Präsident Baschar al-Assad aus dem Amt zu treiben, hat die EU ihre Sanktionen gegen dessen Regime erheblich verschärft.

- Die Außenminister sperrten am Montag die Konten des Innen- und des Verteidigungsministeriums und setzten fünf weitere Firmen, Regierungsstellen und Personen auf die Schwarze Liste. Den Abschuss eines türkischen Kampfjets durch die syrische Luftwaffe verurteilten sie scharf als "nicht hinnehmbar". Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte, er sei "voller Sorge vor einem um sich greifenden Flächenbrand in der gesamten Region". Doch eine militärische Intervention bleibt Tabu. "Das steht außer Frage, auch im Nato-Kontext", sagte der niederländische Ressortchef Uri Rosenthal.