Christopher Street Day

Berlin ist, wenn anders normal ist

- In Berlin ist ja sowieso schon alles anders als im Rest der Republik. Erst recht beim Christopher Street Day. Dann wird anders sogar normal. Und so feierten Tausende Schwule und Lesben im Zeichen des Regenbogens in bunten und schrillen Outfits am Sonnabend auf den Straßen der Hauptstadt und forderten mehr Toleranz. Die Veranstalter sprachen von 700.000 Menschen, die dem Zug zujubelten. Die Strecke führte erstmals von Kreuzberg zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor. Auch die Berliner Morgenpost und Kaiser's schickten einen eigenen Truck, auf dem ausgelassen gefeiert wurde.