Griechenland

Samaras auf Brautschau in Athen - Tsipras will nicht

In Griechenland sind die Konservativen stärkste Kraft geworden, allerdings trotzdem auf Koalitionspartner angewiesen.

- Vom Chef des linksradikalen Bündnisses Syriza, Tsipras, bekam Samaras' Nea Dimokratia bereits einen Korb. Samaras will schnellstmöglich eine proeuropäische Regierung der nationalen Einheit bilden. Staatspräsident Karolos Papoulias erteilte dem Vorsitzenden der Nea Dimokratia das Mandat zur Sondierung von Koalitionsmöglichkeiten und mahnte zur Eile. Die mit den internationalen Geldgebern vereinbarten Sparauflagen will Samaras nachverhandeln.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wertete den Ausgang der griechischen Parlamentswahl als gute Nachricht für den Euro, die Euro-Zone und Europa. Sie gehe davon aus, dass sich Athen an seine europäischen Verpflichtungen halte: "Jetzt ist nicht die Zeit für irgendwelche Rabatte", sagte Vizeregierungssprecher Georg Streiter.