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Irak: Mehr als 70 Tote bei Serie von Bombenanschlägen ++ Bundesregierung: Beteiligung an Fonds für ehemalige DDR-Heimkinder

Mehr als 70 Tote bei Serie von Bombenanschlägen

Bei einer Anschlagsserie auf Schiiten sind im Irak mindestens 72 Menschen getötet worden. Die schwersten von rund 40 Bombenattentaten ereigneten sich in der Hauptstadt Bagdad und der Stadt Hilla, wo jeweils mindestens 20 Menschen starben. Die Anschläge waren gegen Pilger gerichtet. Es war die heftigste Gewalt im Irak seit rund fünf Monaten. Von den etwa 40 Bomben waren den Angaben zufolge fast 20 Sprengsätze in Autos versteckt. Auch die Städte Kerbela, Bakuba, Kirkuk und Mossul waren betroffen.

Beteiligung an Fonds für ehemalige DDR-Heimkinder

Das Bundeskabinett hat die Vereinbarung mit den ostdeutschen Ländern über einen gemeinsamen Fonds zur Unterstützung von DDR-Heimkindern verabschiedet. Der Fonds soll zum 1. Juli mit 40 Millionen Euro eingerichtet werden, die je zur Hälfte von Bund und Ost-Ländern getragen werden. Aus dem Topf sollen therapeutische Behandlungen, Beratungen und Rentenersatzleistungen für misshandelte ehemalige Heimkinder gezahlt werden. Monatliche Barzahlungen sind vorerst nicht vorgesehen. In DDR-Heimen, wo die Umerziehung zum sozialistischen Idealmenschen im Vordergrund stand, gehörten nach Darstellung von Experten für viele Kinder und Jugendliche Gewalt und Zwang zum Alltag. Viele leiden noch heute an den Folgen.