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Europa: Fluggesellschaften fürchten Millionenverlust ++ Israel: Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geschändet ++ Libyen: Mitglieder von Gericht in Untersuchungshaft

Fluggesellschaften fürchten Millionenverlust

Europas Fluggesellschaften müssen nach einer neuen Prognose des Weltluftfahrtverbandes IATA in diesem Jahr wegen der Euro-Krise und sinkender Nachfrage mit großen Verlusten rechnen. Der Branchenverband sagte am Montag für Airlines in Europa ein Minus von 1,1 Milliarden Dollar (876 Millionen Euro) voraus, nahezu doppelt so viel wie im März 2012. IATA-Generaldirektor Tony Tyler sagte, die Euro-Krise verhindere eine höhere Rentabilität im Luftverkehr. Daneben belasteten hohe und steigende Steuern europäische Airlines.

Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geschändet

Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem ist erstmals in den fast 60 Jahren ihres Bestehens geschändet worden. Nach Polizeiangaben sind möglicherweise ultraorthodoxe jüdische Extremisten für die rund zehn antizionistischen Schmierereien in roter, schwarzer und weißer Farbe verantwortlich. Besonders ein Mahnmal auf dem Warschauer-Ghetto-Platz sei von den verhetzenden Parolen betroffen, sagte eine Sprecherin. In Israel löste der Vorfall am Montag große Empörung aus. Die Motive der Täter sind bislang unklar.

Mitglieder von Gericht in Untersuchungshaft

Vier in Libyen unter Spionageverdacht festgenommene Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) sind für 45 Tage in Untersuchungshaft genommen worden. Unter den Festgenommenen ist die Verteidigerin des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam. Die "Beweise" seien "eindeutig", hieß es. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten versucht, Saif al-Islam "geheime Dokumente" zu übergeben. Unterdessen wurde bekannt, dass ein britischer Botschaftskonvoi im Osten des Landes mit einer Panzerfaust beschossen wurde. Zwei Menschen erlitten Verletzungen.